Interkulturelle Kommunikation bei pressrelations

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170 Mitarbeiter an 8 Standorten auf 3 Kontinenten in 6 Zeitzonen – das ist pressrelations im Jahr 2019. Was als ein 3-Mann-Unternehmen in einer Privatwohnung in Düsseldorf begann, ist nun ein weltweit tätiges, etabliertes Unternehmen. Durch kontinuierliches Wachstum und Präsenz in immer mehr Märkten sind wir in der Lage, unseren Kunden immer bessere Leistungen anzubieten. Gleichzeitig stehen wir intern vor immer komplexeren Herausforderungen, was die interne Kommunikation angeht und das Aufrechterhalten einer einheitlichen Unternehmenskultur, die in sich aber mittlerweile ein buntes Sammelbecken aus verschiedenen Kulturen ist.

Nur in den seltensten Fällen arbeiten bei uns Teams, die ausschließlich an einem Standort sitzen. Vielmehr ist es üblich, dass Teammitglieder bspw. in Austin, Düsseldorf und Sofia verteilt sind. Die größte Herausforderung bildete hier zunächst die Auswahl des richtigen Kommunikationstools – ob Slack, Skype oder GotoMeeting; jedes Team musste für sich selbst entscheiden, wie es am besten zusammenarbeiten kann und will. Obwohl es eigentlich keine sprachlichen Barrieren gibt, da alle Mitarbeiter Englisch und/oder Deutsch sprechen, wurde bei der standortübergreifenden Zusammenarbeit doch schnell klar, dass es erhöhter Konzentration bedarf, sprachliche Nuancen in Anforderungen zu verstehen und in Anforderungen umzusetzen. Hier bemerkten viele der Teams, dass sie doch umgangssprachlicher kommunizieren, als sie dachten.

Bei interkultureller Kommunikation geht es selten um sprachliche Hindernisse

Die verschiedenen Teams bei pressrelations empfinden die bisherige Zusammenarbeit als bereichernd und spannend, allerdings sind sich alle auch darüber bewusst, dass wir hier noch am Anfang stehen. Denn Kommunikation ist weitaus mehr als nur Sprache; Kommunikation ist auch Mimik, Gestik, Kleidung, Geschlecht, interpersonelle Distanz und Körperhaltung. Wie leicht es zu Missverständnissen zwischen zwei Personen kommen kann, verdeutlicht das Vier-Seiten-Modell von Schulz von Thun mehr als deutlich. Dass dies aber umso komplizierter wird, je größer die kulturellen Unterschiede sind, liegt auf der Hand.

Jeder Standort entwickelt eine eigene Dynamik

Kommunikationskultur ist etwas, das unsere Coaches vor spannende Aufgaben stellt. Jedes Land hat seine kulturellen Eigenarten und diese unterscheiden sich oft grundlegend von anderen. Unser Agile Coach Matthias Grünhagen stellt darüber hinaus immer wieder fest, dass nicht nur jedes Land seine Eigenarten hat, sondern gar jeder Standort: „Es entwickelt sich zwangsläufig eine ortsabhängige Sichtweise“. So ticken zum Beispiel die Berliner und Düsseldorfer Kollegen auch nicht alle gleich, obwohl sie im selben Land sitzen.

Die kulturellen Unterschiede gilt es zu identifizieren und dann den Austausch zu fördern – so berichten viele der deutschen Kollegen, wie gewissenhaft und sorgfältig ihre bulgarischen Kollegen arbeiten. Und die Bulgaren wiederum empfinden es als sehr produktiv, wie kritikfähig und prozessorientiert die Deutschen sind.

Auch Zeitzonen wirken sich aus    

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Genauso wie die kulturellen Unterschiede Vorteile und Nachteile haben, so verhält es sich auch mit den verschiedenen Zeitzonen. Einige Workflows werden durch diese erleichtert, andere sehr erschwert. Viele Teams berichten davon, dass sie sehr viel besser mit den Medienspiegel-Deadlines zurechtkommen, seitdem sie einzelne Aufgaben in dafür zeitlich günstigere Zeitzonen verschieben können. Erschwert wird dies natürlich durch die Tatsache, dass die Arbeitszeiten nicht deckungsgleich sind, sodass viel stärker als früher darauf geachtet werden muss, dass richtig dokumentiert wird und die Kollegen wissen, woran man konkret gearbeitet hat. Diese Dokumentation nimmt natürlich mehr Zeit in Anspruch, als das vorher der Fall war. Allerdings bemerken wir bereits jetzt schon, wie schnell Wissen geteilt und vermittelt werden kann und wie agil die Teams untereinander arbeiten können, da theoretisch jedes Teammitglied in die Projekte der anderen Einblick hat. Für unsere IT bargen die Zeitzonen noch eine besondere Herausforderung: Dadurch, dass irgendwo auf der Welt nun immer gerade Kernarbeitszeiten sind, ist es nicht mehr wie früher möglich, Wartungsarbeiten nach Feierabend vorzunehmen. Solche Aufgaben benötigen nun sehr viel mehr Planung und auch mal den ein oder anderen Arbeitstag am Wochenende.

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