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Zu GEO-MonitoringEin Blick auf die Trends, die morgen prägen
Die Studie kombiniert Media Intelligence mit Shopper-Insights von YouGov, um relevante Entwicklungen für FMCG-Marken frühzeitig zu erkennen und in umsetzbare Chancen zu übersetzen.
Zur aktuellen Studiepressrelations expandiert nach Italien
Hauptsitz der neuen Landesgesellschaft ist Verona. Die Leitung übernimmt Mauro Stoico als Managing Director Italy. Vom Start von pressrelations Italy profitieren insbesondere auch die internationalen Kunden von pressrelations.
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Kennzahlen der Medienanalyse
Definitionen, Aussagekraft und Grenzen der gängigen KPIs — und wie daraus eine belastbare Auswertung für Ihre Kommunikationsstrategie entsteht.
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Einleitung
Wenn Sie wissen möchten, wie erfolgreich Ihre Kommunikationsstrategie wirklich ist, führt kein Weg an fundierten Kennzahlen vorbei. Sie machen den Wert Ihrer PR-Arbeit sichtbar und steuerbar, indem sie komplexe Informationen in konkrete Zahlen übersetzen. So wird klar erkennbar, welche Maßnahmen Wirkung entfalten und welchen konkreten Beitrag Ihre Kommunikation zum Unternehmenserfolg leistet.
In der Medienanalyse sprechen wir von Key Performance Indicators (KPIs): messbare Größen, die den Erfolg von Kommunikation objektiv belegen. Sie schaffen Transparenz, ermöglichen Vergleichbarkeit und liefern die Grundlage für strategische Entscheidungen.
Wir haben für Sie die relevantesten KPIs zusammengestellt und sie in drei Kategorien eingeordnet.
Kategorien der KPIs
Quantitative Kennzahlen
Sie liefern harte, objektive Daten zur Präsenz und Reichweite Ihrer Kommunikation.
Qualitative Kennzahlen
Sie bewerten die inhaltliche Qualität und Wirkung Ihrer Kommunikation.
Verdichtete Scores und Indizes
Sie bündeln mehrere Kennzahlen zu einem Gesamtwert und machen komplexe Zusammenhänge auf einen Blick erfassbar.
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Übersicht
Nicht alle Ergebnisse lassen sich mit einer einzelnen Kennzahl erfassen. Oft entsteht ein vollständiges Bild erst, wenn verschiedene Datenpunkte kombiniert werden. Scores und Indizes fassen mehrere Einzelkennzahlen zu einem einzigen Wert zusammen und machen dadurch komplexe Zusammenhänge schnell erfassbar und vergleichbar.
Ein Beispiel: Die reine Anzahl von Beiträgen (Buzz) sagt etwas über Präsenz aus, die Tonalität etwas über die Bewertung. Erst wenn beide Werte zusammengeführt und gewichtet werden, entsteht ein Score wie der Media Impact Score, der die tatsächliche mediale Wirkung greifbar macht.
So ermöglichen Scores und Indizes, Kommunikation nicht nur in Einzelaspekten, sondern ganzheitlich und verdichtet zu bewerten – ein wichtiges Instrument für Strategie, Benchmarking und Management-Reporting.
Übersicht
Quantitative Kennzahlen erfassen, wie viel Berichterstattung entsteht und wen sie erreicht. Buzz, Reichweite, Share of Voice — zählbare Größen, direkt aus den Mediendaten ableitbar.
Der Anzeigenäquivalenzwert (AÄW oder auf Englisch AVE) ist ein monetärer Orientierungswert, der angibt, welchen Anzeigenwert die veröffentlichte Berichterstattung hat – kein Wirkungskriterium, aber nützlich für Budgetvergleiche.
Mehr Infos gibt es in unserem Blogbeitrag.
Übersicht
Qualitative Kennzahlen erfassen, wie über ein Unternehmen berichtet wird und welche Wirkung das hat. Tonalität, Botschaftendurchdringung, Imagesaldo: Größen, die erst durch die inhaltliche Analyse der Beiträge messbar werden.
Bezeichnet die Beitragsmenge der verschiedenen Medienkanäle. Nicht zu verwechseln mit Buzzwords, durch welche eben eine besonders hohe Aufmerksamkeit oder besondere Beachtung (Schlagworte) erzeugt werden soll.
Audience Buzz: Audience Buzz erfasst das Volumen und die Inhalte der Gespräche, die von der Community oder dem Publikum auf den eigenen Social-Media-Kanälen initiiert werden.
Owner Buzz: Owner Buzz bezeichnet das Gesprächsvolumen, das direkt von den eigenen offiziellen Kanälen ausgeht. Dies umfasst sämtliche Inhalte, die sie als Markeninhaber selbst posten – inklusive aller Reaktionen darauf durch die Community (Engagement).
Anzahl aller Sichtkontakte mit einem Beitrag – auch mehrfach durch dieselbe Person.
Beispiel: Sieht eine Person einen Post 3-mal, sind das 3 Impressions.
Aussagekraft: Zeigt die theoretische Sichtbarkeit eines Beitrags, nicht die tatsächliche Aufmerksamkeit.
Allgemein: Gesamtzahl der erzielten Medienkontakte – inkl. möglicher Mehrfachkontakte pro Person (z.B. Leser pro Ausgabe, Visits pro Tag). Dient der Einordnung der medialen Sichtbarkeit.
Bei Printmedien gibt die Reichweite an, wie viele Leser tatsächlich von einem Medium erreicht werden. Hierbei ist die Grundannahme, dass jedes Exemplar üblicherweise von mehreren Lesern pro Ausgabe (LpA) gelesen wird. pressrelations verwendet für die Reichweite die zertifizierten Werte der AG.MA sowie der AWA (Allensbach Werbeträger Analyse) oder anderer zertifizierter Quellen.
Bei Onlinemedien und Blogs werden die Visits, welche die Zugriffe pro Monat anzeigen, auf den Tag heruntergerechnet (indem sie durch 30 geteilt werden). Bei einigen großen Blog-Anbietern (wordpress.com, wordpress.org, blogspot.com und blogger.com) sind in der Regel keine Angaben möglich.
Bei Social-Media-Quellen bilden die Zahlen zu Followern (bzw. Fans/Subscribers) eines Kanals die Grundlage für die Reichweitenberechnung. Sie bilden damit die "potenzielle Reichweite". Der Wert ist nicht für alle Kanäle verfügbar (z. B. nicht bei Foren).
Allgemein: Anzahl der einzigartigen Personen, die mit einem Beitrag in Kontakt gekommen sind, ohne Mehrfachkontakte zu berücksichtigen. Die Bruttoreichweite (Gesamtzahl aller Kontakte, inkl. Mehrfachkontakte) dient als Ausgangsbasis, um die Nettoreichweite zu berechnen (Print: Leser pro Ausgabe, RTV: durchschnittliche Anzahl Kontakte pro Zuschauer/Hörer, Online: Unique User, Social Media: Engagement-Faktor, Impressions/Views, Organic Reach Rate).
Bei Social Media: Geschätzte Nettoreichweite auf Basis des Engagements: Likes, Kommentare und Shares stammen von aktiven Nutzer:innen und lassen Rückschlüsse auf die tatsächliche Sichtbarkeit eines Beitrags zu. Mithilfe typischer Engagement-Raten (z. B. 5 %) lässt sich aus der Zahl der Reaktionen eine Reichweiten-Schätzung ableiten.
Da Impressions oder Views nicht für alle Beiträge oder Plattformen öffentlich verfügbar sind, nutzen wir diese nur dort, wo sie über APIs oder Unternehmens-Accounts zugänglich sind. Bei Earned Posts greifen wir auf die Engagement-basierte Schätzung zurück.
Um Beiträge mit geringem Engagement nicht als „0-Reichweite“ zu werten, beziehen wir zusätzlich die durchschnittliche Organic Reach Rate (ORR) der Plattform ein – also den Anteil der Follower, der Inhalte auch ohne Interaktion regelmäßig sieht. Diese ORR-basierte Reichweite wird als Mindestreichweite berücksichtigt, wenn sie höher ist als die Engagement-basierte Schätzung.
Verteilung des Buzz (Beitragsaufkommen) auf die verschiedenen Medienkanäle.
Anteil der Erwähnungen Ihres Unternehmens, Ihrer Marke oder Ihres Produkts im Vergleich zum Wettbewerb. Dieser dient als Maßstab für Ihre Markenpräsenz und gibt Auskunft darüber, wie stark sie das Gespräch in Ihrer Branche dominieren. In Benchmark-Analysen errechnet sich der Share of Voice (auch: Share of Discussion) aus der anteilsmäßigen Berichterstattung eines Unternehmens im Verhältnis zum Branchendurchschnitt.
Erfasst wird die Anzahl der Beiträge oder die Reichweite, optional differenziert nach Tonalität oder exklusiver Nennung.
Unique User (UU), manchmal auch Unique Visitors genannt, bezeichnet die Anzahl der Personen, die eine Webseite in einem bestimmten Zeitraum aufgerufen haben. Anders als bei den Visits wird hier nur die Anzahl an Nutzern in einem Zeitraum gezählt, nicht die Anzahl der gesamten Aufrufe. Standardmäßig werden die UU auf einer monatlichen Basis ausgegeben.
Views zeigen, wie oft ein Beitrag oder Video Nutzer:innen angezeigt wurde – also wie viele Sichtkontakte er erzielt hat. Je nach Plattform variiert die Zählweise leicht, grundsätzlich misst die Kennzahl jedoch die reine Sichtbarkeit, ohne Interaktionen wie Likes oder Kommentare zu berücksichtigen.
Visits zeigen die Anzahl der Zugriffe pro Monat auf eine Website mit Aufruf einer oder mehrerer einzelner Seiten (Page Impressions).
Anteil der Berichterstattung in zuvor definierten, relevanten Medienmarken oder Medientypen (z.B. Regional-, Wirtschafts- oder Branchenmedien). Oft auch Penetrationsrate genannt.
Der Net Promoter Score ist vergleichbar mit dem Imagesaldo: Ein NPS bezeichnet das Verhältnis von positiven und negativen Meinungen oder Rezensionen im Social Web – In welchem Umfang werden Produkte weiterempfohlen oder negativ bewertet? Positiv% - Negativ % = Net Promoter score
Der Own-Voice-Anteil misst den Anteil Ihrer eigenen Zitate/Aussagen an der Gesamtberichterstattung. Hoher Anteil zeigt eine aktive und gesteuerte Kommunikationsrolle.
Anteil der Berichterstattung zu priorisierten, strategischen Themen Ihres Unternehmens. Ermöglicht eine zielgerichtete Steuerung der Themenagenda bzw. Themenarchitektur.
Die Tonalität von Beiträgen zeigt, welches Stimmungsbild sich in den Medien abzeichnet. Oft auch Sentiment genannt. Es können verschiedene Skalen verwendet werden – gängig ist etwa von -1 (negativ) bis +1 (positiv).