Einleitung
Wofür braucht es KPIs?
Wenn Sie wissen möchten, wie erfolgreich Ihre Kommunikationsstrategie wirklich ist, führt kein Weg an fundierten Kennzahlen vorbei. Sie machen den Wert Ihrer PR-Arbeit sichtbar und steuerbar, indem sie komplexe Informationen in konkrete Zahlen übersetzen. So wird klar erkennbar, welche Massnahmen Wirkung entfalten und welchen konkreten Beitrag Ihre Kommunikation zum Unternehmenserfolg leistet.
In der Medienanalyse sprechen wir von Key Performance Indicators (KPIs): messbare Grössen, die den Erfolg von Kommunikation objektiv belegen. Sie schaffen Transparenz, ermöglichen Vergleichbarkeit und liefern die Grundlage für strategische Entscheidungen.
Wir haben für Sie die relevantesten KPIs zusammengestellt und sie in drei Kategorien eingeordnet.
Kategorien der KPIs
Von quantitativ zu eigenen Indizes
Quantitative Kennzahlen
Sie liefern harte, objektive Daten zur Präsenz und Reichweite Ihrer Kommunikation.
Qualitative Kennzahlen
Sie bewerten die inhaltliche Qualität und Wirkung Ihrer Kommunikation.
Verdichtete Scores und Indizes
Sie bündeln mehrere Kennzahlen zu einem Gesamtwert und machen komplexe Zusammenhänge auf einen Blick erfassbar.
Übersicht
Quantitative KPIs
Quantitative Kennzahlen erfassen, wie viel Berichterstattung entsteht und wen sie erreicht. Buzz, Reichweite, Share of Voice — zählbare Grössen, direkt aus den Mediendaten ableitbar.
Der Anzeigenäquivalenzwert (AÄW oder auf Englisch AVE) ist ein monetärer Orientierungswert, der angibt, welchen Anzeigenwert die veröffentlichte Berichterstattung hat – kein Wirkungskriterium, aber nützlich für Budgetvergleiche.
Mehr Infos gibt es in unserem Blogbeitrag.
Übersicht
Qualitative KPIs
Qualitative Kennzahlen erfassen, wie über ein Unternehmen berichtet wird und welche Wirkung das hat. Tonalität, Botschaftendurchdringung, Imagesaldo: Grössen, die erst durch die inhaltliche Analyse der Beiträge messbar werden.
Übersicht
Scores und Indizes
Nicht alle Ergebnisse lassen sich mit einer einzelnen Kennzahl erfassen. Oft entsteht ein vollständiges Bild erst, wenn verschiedene Datenpunkte kombiniert werden. Scores und Indizes fassen mehrere Einzelkennzahlen zu einem einzigen Wert zusammen und machen dadurch komplexe Zusammenhänge schnell erfassbar und vergleichbar.
Ein Beispiel: Die reine Anzahl von Beiträgen (Buzz) sagt etwas über Präsenz aus, die Tonalität etwas über die Bewertung. Erst wenn beide Werte zusammengeführt und gewichtet werden, entsteht ein Score wie der Media Impact Score, der die tatsächliche mediale Wirkung greifbar macht.
So ermöglichen Scores und Indizes, Kommunikation nicht nur in Einzelaspekten, sondern ganzheitlich und verdichtet zu bewerten – ein wichtiges Instrument für Strategie, Benchmarking und Management-Reporting.
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