Mit FirstSignals erkennen Sie, welche Trends Ihre Branche bewegen – um Ihre Kommunikation strategisch auszurichten und Ihren Wettbewerbern voraus zu sein.
Die Studie kombiniert Media Intelligence mit Shopper-Insights von YouGov, um relevante Entwicklungen für FMCG-Marken frühzeitig zu erkennen und in umsetzbare Chancen zu übersetzen.
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Die pressrelations Group eröffnet zum Oktober ein Büro in Verona. Von der Erweiterung profitiert auch der heimische Markt dank direktem Zugang zu neuen Märkten und Medienquellen.
4 Kriterien, die einen guten Pressespiegel ausmachen
Eva Wenzel –
5 Minuten Lesedauer
Ihr täglicher Kompass: Warum der Pressespiegel in Unternehmen weiterhin wichtig ist
Zwischen KI-generierten Inhalten, Social Buzz und ständig neuen Plattformen wird die Informationsflut für Unternehmen zunehmend unübersichtlicher. Gerade deshalb braucht es verlässliche Wege, um relevante Berichterstattung zu identifizieren und einzuordnen. Ein professionell gestalteter Pressespiegel ist dabei weit mehr als eine tägliche Presseschau – er ist ein strategisches Instrument der Unternehmenskommunikation, das filtert, priorisiert und Orientierung gibt.
In unseren Medienspiegeln – häufig als Pressespiegel bezeichnet – finden Sie eine Auswahl relevanter Berichte aus Print-, Online- und Social Media-Kanälen.
Dabei stellt sich die Frage, wie ein Pressespiegel aussieht, der Informationswert und Übersicht vereint? Welche Kriterien entscheiden darüber, ob er Kommunikation, Marketing und Management einen Mehrwert bietet? Die folgenden vier Punkte zeigen, worauf es ankommt.
Einer für alle? – Sicher nicht
So vielfältig die Fragen, so klar die Antwort: Es gibt nicht das eine Medienspiegel-”Rezept”, das für alle und alles passt. Stattdessen gilt es, wie immer, wenn es um Unternehmenskommunikation und Marketing geht, zu überlegen: Was sind die strategischen Unternehmensziele bzw. welchen Zweck soll der Medienspiegel konkret erfüllen?
Sollen Kommunikationsverantwortliche auf Beiträge hingewiesen werden, in denen das Unternehmen oder die Produkte genannt werden?
Sollen auch Artikel zu Wettbewerbern enthalten sein, die dem Marketing helfen?
Gibt es Themenkomplexe, zu denen wichtige Artikel benötigt werden, weil die Mitarbeiter selbst informiert sein sollen?
Soll der Medienspiegel der HR-Abteilung oder dem Qualitätsmanagement Informationen über die Aussenwirkung des Unternehmens liefern?
Oder müssen Social-Media-Teams wissen, welche Themen aktuell das Web beherrschen?
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Digitale Medienspiegel haben sich als fester Bestandteil der internen Unternehmenskommunikation etabliert – ob als PDF, per E-Mail oder über das Intranet. Während ihre Nutzung heute selbstverständlich erscheint, ist die rechtliche Grundlage dafür deutlich komplexer. In Deutschland, Österreich und der Schweiz gelten jeweils unterschiedliche gesetzliche Vorgaben – etwa in Bezug auf Urheberrecht…
Erst wenn die grundlegenden Fragen geklärt sind, lässt sich ableiten, wie ein Pressespiegel aufgebaut sein muss, um einen Nutzenvorteil zu bieten und den individuellen Anforderungen gerecht zu werden.
„Ein guter Pressespiegel sollte einerseits einen umfassenden Überblick über die Berichterstattung zum Unternehmen, den Wettbewerbern und zur Branche geben. Andererseits jedoch gleichzeitig so kompakt sein, dass er noch informativ ist“, fasst Nils Schweiger, Media Intelligence Analyst, seine Erfahrung zusammen. „Der Nutzer sollte nach der Lektüre das Gefühl haben, up to date zu sein – in Bezug auf das eigene Unternehmen, aber auch in Hinblick auf Themen, die über den eigenen Tellerrand hinausgehen.“
1. Zielorientierung: Wofür brauchen Sie einen Pressespiegel?
Bevor ein Pressespiegel erstellt wird, sollte klar definiert sein, welche Ziele damit verfolgt werden. Typischerweise werden vier Aspekte unterschieden, die unterschiedlich stark gewichtet sind:
Informationsweitergabe: An Kommunikationsverantwortliche, HR, Qualitätsmanagement oder das Management.
Reputationskontrolle: Wie wird das eigene Unternehmen öffentlich wahrgenommen?
Wettbewerbsbeobachtung: Welche Themen bewegen den Markt und wie positionieren sich Wettbewerber?
Kampagnen- und Kommunikationscontrolling: Wie wurden Kampagnen in den Medien gespiegelt und wurden die Kommunikationsziele erreicht?
Interne Sensibilisierung: Mitarbeiter auf relevante Themen im Branchenumfeld hinweisen.
Ein Pressespiegel muss den jeweiligen Anforderungen gerecht werden. Eine klare Zielsetzung legt die Basis für Relevanz und Struktur.
2. Das richtige Medienset: Relevanz statt Masse
Ein effektiver Pressespiegel basiert auf einer gezielten Auswahl relevanter Quellen:
Welche Medien sind für Ihre Branche entscheidend?
Spielt Regionalität eine Rolle?
Welche Plattformen (z. B. Fachportale, Zeitungen, Social Media, Radio) sind für Ihre Zielgruppen relevant?
Zum einen sollte jedes Unternehmen überlegen, welche Kanäle in die Medienbeobachtung einfliessen. Zum anderen gilt es zu prüfen, ob die relevanten Medien, Sender oder Plattformen auch tatsächlich abgedeckt sind.
Eine gute Medienbeobachtung sollte alle geforderten Kanäle abdecken. Nur so entsteht ein vollständiges Bild der öffentlichen Wahrnehmung Ihres Unternehmens und der Branche.
3. Struktur & Übersichtlichkeit: Inhalte sinnvoll gliedern
Gerade Unternehmen, die einen sehr umfangreichen Medienspiegel erhalten, kämpfen oft damit, dass sie „vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sehen“. In diesen Fällen hilft es, im Vorfeld zu überlegen, wie die Artikel durch eine klare thematische Zuordnung sowie eine inhaltliche Sortierung sinnvoll gruppiert werden könnten.
Typische Kategorien oder Kapitel sind z. B.:
Unternehmensmeldungen
Wettbewerber-News
Branchennews
Ebenso kann es hilfreich sein, den einzelnen Kapiteln oder dem gesamten Medienspiegel eine Management Summary voranzustellen, die das wichtigste Geschehen des Tages zusammenfasst.
Eine gute Struktur spart Zeit, erleichtert die Lektüre und stellt sicher, dass keine wichtigen Informationen übersehen werden.
4. Format & Usability: So, wie Ihr Team es braucht
Ein Pressespiegel ist nur dann hilfreich, wenn er nutzungsfreundlich, effizient zugänglich und an die Bedürfnisse unterschiedlicher Nutzergruppen angepasst ist:
Digitales Format (HTML): Ideal für die mobile Nutzung unterwegs, insbesondere auf Smartphones und Tablets. Inhalte lassen sich schnell überblicken und per Klick weiterverarbeiten.
PDF-Version: Bewährt für klassische Büroanwendungen, wenn Inhalte linear gelesen werden. Besonders geeignet für Führungskräfte, die strukturierte PDF-Berichte bevorzugen.
Excel-Auswertung: Hilfreich bei datengetriebenen Auswertungen, z. B. wenn Anzahl, Reichweite oder Medienwert einzelner Artikel analysiert oder in andere Systeme überführt werden sollen.
Sonderformate & Audiofassungen: Audioformate gewinnen auch im Kontext des Medienspiegels an Bedeutung – allerdings meist in ausgewählten Teilen. In der Regel wird das Management Summary vertont, um die wesentlichen Entwicklungen kompakt und bequem zugänglich zu machen. So können sich Entscheider etwa auf dem Weg ins Büro einen ersten Überblick verschaffen – oder Menschen mit besonderen Zugangsbedürfnissen profitieren von einer barrierefreien Ergänzung zum klassischen Format.
Darüber hinaus bieten moderne Pressespiegel-Tools oft interaktive Dashboards, die individuell filterbar sind – etwa nach Themen, Medienart oder Veröffentlichungszeitraum. Das fördert nicht nur Transparenz, sondern ermöglicht zielgerichtetes Arbeiten für unterschiedliche Abteilungen, vom Management bis zum Social-Media-Team.
Ein weiterer Erfolgsfaktor: Corporate Design (CI). Der Pressespiegel sollte optisch in Ihre interne Kommunikation eingebettet sein – inklusive Logo und Brand-Farben. So wird er besser akzeptiert, wirkt professionell und bleibt wiedererkennbar.
Wichtig ist zudem, dass der Zugriff unkompliziert möglich ist – z. B. über einen zentralen Link, per E-Mail-Alert oder direkt ins Intranet eingebettet. Nur so fügt sich der Pressespiegel nahtlos in Ihre bestehenden Arbeitsabläufe ein.
Der Pressespiegel als strategisches Kommunikationsinstrument
Ein professioneller Pressespiegel enthält nicht nur Inhalte, sondern liefert auch den Kontext – mit Kennzahlen, die eine fundierte Bewertung der Medienresonanz ermöglichen:
Printmedien: z. B. Auflagenstärke und Reichweite
Onlinequellen: z. B. Visits und Angaben zu den potenziellen Reichweiten
Social Media: z. B. Anzahl der Follower und Engagement-Rates
Diese Meta-Daten helfen, den Überblick zu behalten, die Relevanz einzelner Meldungen einzuordnen und die strategische Kommunikationsplanung datenbasiert zu unterstützen.
Ein hochwertig konzipierter Pressespiegel ist individuell, zielgerichtet, übersichtlich und medienübergreifend. Er schafft Klarheit, zeigt Entwicklungen auf und liefert Entscheidungsgrundlagen – für Pressestellen, Marketingverantwortliche und das Management.
Eva Wenzel
Senior Marketing Manager & Key Account
Seit 2013 ist Eva-Katharina Wenzel bei pressrelations in Marketing und Key Account Management tätig. Zuvor war sie als Projektleiterin in einer internationalen Agentur beschäftigt. Nach ihrem Studium hat sie zunächst bei einer regionalen Wochenzeitung und danach bei einer deutschsprachigen Wochenzeitung in Australien gearbeitet. Hier im Blog schreibt sie vorrangig zu den Themen Monitoring und Analyse.
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Sie möchten Ihren Pressespiegel optimieren oder professionell erstellen lassen? Kontaktieren Sie uns gerne für eine individuelle Beratung und ein passgenaues Monitoring-Konzept. Rufen Sie uns an unter 0211 1752077 – 0 oder schreiben Sie uns eine E-Mail.
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